Neue Internetseite mit Bildern aus den Canyonlands im Südwesten der USA

Bei der Betrachtung der von Wind und Wasser geformten, überwältigenden Landschaften mit ihren unendlichen Weiten breiten sich tief in unserem Inneren Bewunderung und Ehrfurcht vor der Schöpfung aus. Ganz von selbst entwickelt sich aus dem Staunen ein intensives Verständnis für die hohe Achtung und Wertschätzung, die die nordamerikanischen Indianer dieser gewaltigen Natur entgegengebracht haben. Leider haben wir in unserer Zivilisation diesen Respekt verloren.
 
Der Mensch gilt in der chinesischen Philosophie und Medizin als Ort der Begegnung von himmlischen (Yang) und irdischen (Yin) Energien, die sein Leben permanent beeinflussen. Die Hochachtung vor der Natur und ihren Phänomen entsteht aus dieser Ansicht unvermeidlich und wie von selbst.

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Carlos Heitkötter Highlight

Lebenslauf

Jahrgang 1954, verheiratet, fünf Kinder

1982 – 2008 Kaufmännische Tätigkeiten in Rechnungswesen und Controlling als Diplom-Kaufmann
1998 Erteilung der Genehmigung zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung
2000 – 2002 Ausbildung in Klassischer Homöopathie in Mülheim/Ruhr
2000 – 2003 Ausbildung in Klassischer Akupunktur mit Diplom und Zertifizierung als anerkannter Therapeut der AGTCM mit Schwerpunkt der Akupunktur nach den Fünf-Wandlungsphasen
2003 – 2007 Ausbildung in Konstitutioneller Leitbahntherapie und japanischer Akupunktur
2001 Praxiseröffnung in Nebentätigkeit
2008 Ausweitung der Praxistätigkeit zur Vollzeit

Heilverfahren Highlight

Klassische Akupunktur

akupunktur

1. Grundzüge der Klassischen Akupunktur
Die Klassische Akupunktur ist wesentlicher Teil der Chinesischen Medizin, deren Grundlagen bereits im zweiten Jahrhundert v. Chr. im “Inneren Klassiker des Gelben Kaisers” (Huangdi Neijing) und seinen Teilen (Su Wen und Ling Shu) schriftlich fixiert wurden. Die wesentlichen Weiterentwicklungen fanden bis zum Jahr 800 n. Chr. statt und führten zu einem geschlossenen System von hoher Leistungsfähigkeit.

Neben der Akupunktur werden Kräuterrezepturen, Massagetechniken (Tuina), Heilgymnastik (Qi Gong) und Ernährungsempfehlungen als Therapien zur Heilung und Gesunderhaltung eingesetzt.

Grundlage der Chinesischen Medizin ist die Erkenntnis, dass alle Bewegungen und Wirkungen im Universum energetischen Ursprungs sind und die Einbindung des Menschen in Kosmos und Natur von besonderer Bedeutung für die Gesundheit ist.

“Die Energie des Himmels sinkt herab während die Energie der Erde aufsteigt, sodass sie in der Mitte, dort wo der Mensch lebt, aufeinander treffen.” (Su Wen, Kapitel 68:29, eigene Übersetzung aus dem Englischen)

Befindet sich der Mensch im Einklang mit Himmel und Erde, fließen die Kräfte harmonisch durch den Körper und die Emotionen sind klar und ruhig. Der Mensch ist gesund.

Die Energie, die die Welt bewegt wird Qi (sprich Tschi) genannt und je nach Ausprägung in Yin (substantiell, starr, gespeichert) und Yang (unsichtbar, beweglich, flüchtig) differenziert. Somit beschreiben Yin und Yang die polaren Endpunkte eines Kontinuums und sind gleichzeitig gegensätzlich und voneinander abhängig. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich bei näherer Betrachtung der möglichen Aggregatzustände des Wassers und seiner Beschreibung mit Yin und Yang:

Wasser in der Form von Eis ist reines Yin
Wasser in seiner flüssigen Form ist gleichwertig Yin und Yang
Wasser in der Form von Dampf ist reines Yang.

Qi bewegt sich im Körper über Leitbahnen oder Meridiane, die mit den ihnen zugeordneten Organsystemen funktionale Einheiten bilden. Dabei werden in der chinesischen Medizin die Aufgaben der einzelnen Organe deutlich weiter gefasst, als wir es aus der Schulmedizin kennen. Die Leber ist z.B. der “General”, der die Lebensstrategie plant und zusammen mit der Gallenblase umsetzt. Milz und Magen sind für Umwandlung und Transport zuständig und verwalten Nahrungsaufnahme und -verteilung. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben beherrschen Leber und Gallenblase die Wut während Mitgefühl und Sorge von Milz und Magen regiert werden. Da entsprechendes für die restlichen Organe gilt, können emotionale Ungleichgewichte besonders berücksichtigt und behandelt werden.

Auf den Leitbahnen liegen Punkte unterschiedlicher Klassifikationen, an denen das Qi und damit Yin und Yang beeinflusst werden kann. Über dünne Nadeln, die in diese Punkte gestochen werden, wird das Qi in der gewünschten Weise beeinflusst.

Diagnostisch wird die Qualität und das harmonische Fließen des Qi mit Fragen, Sehen, Hören und Fühlen ermittelt. Besondere Bedeutung hat hier die Beurteilung der Zunge (Form, Farbe, Belag) und des Pulses (Rhythmus, Frequenz, Stabilität, Volumen, Tiefe, Elastizität, Wellenform).

Bei der Pulsdiagnose werden jeweils drei Taststellen je Handgelenk erfasst. An jeder Position wird die Konstitution eines Organpaares sowohl im Hinblick auf die isolierte Qualität des Qi als auch auf die Relation der Organe untereinander erfühlt und in das diagnostische Gesamtbild eingebracht.
Auf Grund aller diagnostischen Zeichen werden daraufhin zur Behandlung geeignete Punktkombinationen ausgewählt. Nach Einsetzen der Nadeln kann mit Hilfe der Pulsdiagnose die Veränderung des Qi und seines Flusses direkt beurteilt werden.


2. Einsatzgebiete der Klassischen Akupunktur
Während in der Schulmedizin kausale Therapien nur dann möglich sind, wenn organische Defekte oder außerhalb der Toleranzen liegende Laborparameter vorliegen, können im System der Klassischen Akupunktur auch funktionelle und psychische Störungen wirkungsvoll behandelt werden. Aber auch bei Beschwerden, denen ein substantieller Verschleiß, wie z. B. bei Arthrosen, zugrunde liegt, kann in vielen Fällen durch die Akupunktur eine Linderung oder gar Beseitigung der Schmerzen erreicht werden.

Somit kann die Akupunktur bei folgenden Störungen und Krankheitsbildern erfolgreich angewendet werden:

Schmerzen (in der Schmerzbehandlung wird Akupunktur auch von der Schulmedizin eingesetzt)
Allergien
Psychische Syndrome
• Depressionen
• Ängste, Panikattacken
• Magersucht
• Stimmungsschwankungen
Schlafstörungen insbesondere Schlaflosigkeit


3. Spezielle in meiner Praxis eingesetzte Akupunkturverfahren
Konstitutionelle Akupunktur nach den Fünf-Wandlungsphasen

Abgeleitet aus dem Namen des Nadelklassikers “spiritueller Pfeiler” (Ling Shu) wird hier vor allem die geistige und seelische Ebene so unterstützt, dass Lebenskrisen besser bewältigt werden können.

Japanische Akupunktur

Auf Grund des prinzipiellen Nachteils, dass die Akupunktur nur in Anwesenheit eines Therapeuten durchgeführt werden kann, hat in China die Kräutertherapie in der Behandlung größere Bedeutung erlangt, da die großen Entfernungen im ländlichen Raum den häufigen Patientenkontakt erschweren. Demgegenüber kann ein verschriebenes Kräuterrezept vom Patienten selbsttätig eingenommen werden.
Dieser Nachteil hat in Japan weniger Gewicht, so daß die chinesischen Theorien hier dankbar aufgenommen in und vielfacher Hinsicht weiterentwickelt wurden.Besonderes Verdienst an dieser Entstehung haben Yoshio Manaka und Kiyoshi Nagano mit ihren Schülern.

Alternative Akupunktur nach Shandong Tong Jing-chang

Wenige Nadeln und effektive, schnell einsetzende Wirkungen charakterisieren die von “Master Tong” und seiner Familie nach Taiwan gerettete Alternative Akupunktur. Ihr primäres Einsatzgebiet sind lokal begrenzte Erkrankungen (z.B. Entzündungen der Nasennebenhöhlen) und Schmerzen.

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Wirbelsäulentherapie

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1. Grundzüge der Wirbelsäulentherapie
Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark. Dieses ist das übergeordnete Steuerungsorgan für viele Funktionen der Organe, Gewebe und Zellen. Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen des Gewebes – nicht nur am Rücken sondern auch in jeder anderen Körperregion- sind häufig verursacht durch eine Störung der aus dem Rückenmark zwischen den einzelnen Wirbeln herausführende Nerven infolge einer Verschiebung, Fehlstellung oder
Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel.
In solchen Fällen kann hier der Ansatzpunkt für eine wirkungsvolle Behandlung liegen. Die sensible und geübte Hand des Therapeuten ertastet die Fehlstellung des Wirbels und korrigiert sie.
Das Wirbelrichten nach Dorn unterscheidet sich deutlich von der Chiropraktik. Es wird nicht eingerenkt sondern eingerichtet. Bei Anwendung der Chiropraktik erfolgt die Korrektur mit dem “therapeutischen Ruck” nachdem das betroffene Gelenk an die Grenze des physiologischen Bewegungsspielraums gebracht wurde. Es “knackt” und Sehnen und Bänder werden kurzzeitig überdehnt. Demgegenüber erfolgt die Korrektur nach Dorn durch Richten innerhalb des physiologischen Bewegungsspielraums der Gelenke während der Patient die einbezogenen Muskelpartien bewegt.

Die Übertragung der Kraft erfolgt von den Beinen über die Hüftgelenke an das Becken, von dort über das Kreuzbeindarmbeingelenk an das Kreuzbein und von hier auf die Wirbelsäule. Somit wird eine korrekte Statik des Beckens Ausgangspunkt der Wirbelsäulentherapie. Ungleiche lange Beine führen zu Schiefstellungen im Beckenbereich, die mit Wirbelfehlstellungen kompensatorisch ausgeglichen werden. Ursache der Beinlängendifferenz sind in der Regel unterschiedlich große Spalten in Fußgelenk, Knie oder Hüftgelenk. Diese werden durch Rotationsbewegungen unter leichtem Druck ausgeglichen.
Danach werden die zugehörigen Wirbelfehlstellungen beseitigt.

Zur Stabilisierung der Beckenstatik werden dem Patienten entsprechende Übungen anhand gegeben, die über einen Zeitraum von 6-8 Wochen täglich zu Hause durchgeführt werden sollten.


2. Einsatzgebiete der Wirbelsäulentherapie
Bewährt hat sich die Wirbelsäulentherapie vor allem bei folgenden Beschwerdebildern

Schmerzen im Bereich des Beckens und unteren Rückens
Rückenschmerzen
Nackenschmerzen durch Verspannungen und damit verbundene Kopfschmerzen
Schwindel durch Fehlstellungen der Halswirbelsäule
Schulterschmerzen
“Einschlafen” von Händen und/oder Armen

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Klassische Homöopathie

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1. Grundzüge der Homöopathie
Die Heilkunst der Homöopathie beruht auf dem Prinzip “Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt” und wurde im 18. Jahrhundert von Dr. med. habil. Samuel Hahnemann entdeckt. Demnach führt ein Stoff, der bei gesunden Menschen Symptome hervorruft, die der zu heilenden Krankheit ähneln, zur Heilung.
Um die Gründe für die Heilwirkung von Chinarinde bei Malaria herauszufinden, führte Hahnemann 1790 seinen berühmten Chinarindenversuch durch. Als Gesunder nahm Chinarindenpulver ein und bekam jedes mal nach der Einnahme die Symptome des Wechselfiebers. Die Anfälle dauerten 2-3 Stunden und wiederholten sich bei erneuten Einnahmen. Aus der Ähnlichkeit der an sich selbst erlebten Symptomatik mit den ihm als Arzt bekannten Krankheitszeichen der Malaria, schloss er, dass eine Arznei, die bei einem Gesunden Krankheitszeichen hervorruft, Krankheiten heilen kann.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnis prüfte Hahnemann weitere Stoffe und fand heraus, dass das Auftreten von Krankheitssymptomen nur eine Verstimmung der Lebenskraft bedeutet, dass eine tief im Inneren vorhandene unsichtbare Kraft aus dem Gleichgewicht geraten ist. Nach seiner Auffassung verleiht diese Kraft der KörperGeistSeele die Fähigkeit ihr gesamtes, individuelles Potenzial im Leben des einzelnen Menschen zu entfalten. Dementsprechend muss
eine zur Heilung fähige Arznei an dieser Kraft ansetzen und das ursprüngliche Vermögen wiederherstellen.

In seinen Forschungen fand Hahnemann des weiteren heraus, dass die Medikamente an Wirkung zunahmen, wenn sie verdünnt und verschüttelt wurden. Die Verdünnung allein erwies sich jedoch als wirkungslos. Vielmehr wird die verborgene Arzneikraft durch verdünnen und verschütteln so aufgeschlüsselt, dass auch in ihrem Urzustand unwirksame Stoffe (Kochsalz, Milch, etc.) zu wertvollen, homöopathischen Arzneimitteln heranwachsen. Der Verwandlungsprozess wurde von Hahnemann “Dynamisierung” oder “Potenzierung” genannt.

Bei der als Dynamisierung bezeichneten Verdünnung wird ein Tropfen des wässrigen oder alkoholischen Auszuges mit 10 bei “D” und mit 100 Tropfen bei “C” -Potenzen vermengt und 10 bzw. 100 mal verschüttelt. So erhält man die D1 oder C1. Je nach Häufigkeit in der diese Verfahrensweise angewandt wird, erhält man weitere Stufen. Die gebräuchlichsten Stufen sind D6 und D12 sowie C30, C200 und C1000. Diese Lösung wird entweder direkt als in Tropfenform oder auf Zuckerkügelchen (Globuli) aufgebracht eingenommen.

Das Arzneimittelbild verzeichnet alle Symptome und Empfindungen, die bei der Einnahme durch Gesunde aufgetreten sind. In der Umkehrung entsteht das Repertorium, in dem nach Symptomen geordnet, die die Beschwerde hervorrufenden Mittel aufgezeigt sind.

Aus der Gegenüberstellung von Symptomatik des Kranken mit den Arzneimittelbildern kann das geeignete Mittel herausgefunden werden. Die Schwierigkeit liegt in der Exaktheit der Individualisierung der Krankheit. In der Homöopathie ist Hitzewallung nicht gleich Hitzewallung und Schnupfen nicht gleich Schnupfen.

Das Auftreten kann zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten vermehrt sein, die betroffenen Körperpartien bzw. die Absonderung können unterschiedlich sein, eventuell können “Auslöser” wie Stress oder Kälte gefunden werden.

Das für die individuellen Beschwerden geeignetste Mittel wird in der Regel über drei verschiedene Wege ermittelt:

• Übereinstimmung von Mittelbild und außergewöhnlichem Symptom

• Übereinstimmung von Mittelbild und der Summe der Symptome

• Übereinstimmung der Patientenpersönlichkeit mit der Idee des Mittels.

Auf Grund der Schwierigkeiten sich selbst objektiv zu beurteilen, gerät die Eigentherapie hier an ihre Grenzen. Darüber hinaus werden unter dem Symptom “Reizbarkeit” mehr als 400 homöopathische Arzneimittel aufgeführt, die auf Grund weiterer Symptome differenziert werden müssen. Bei der Auswahl einer geeigneten Dynamisierungsstufe ergeben sich für den Laien die nächsten Fragen.
Insofern empfiehlt sich die klassische Homöopathie nicht zur Anwendung ohne fachliche Unterstützung eines homöopathisch tätigen Arztes oder Heilpraktikers.


2. Einsatzgebiete der Homöopathie
Durch die einfache Einnahme als Tropfen oder Globuli empfiehlt sich die Homöopathie insbesondere bei der Behandlung von Säuglingen und Kindern.

Folgende Erkrankungen lassen sich homöopathisch gut behandeln:

Akute Erkrankungen

• Atemwegsinfekte mit Halsschmerzen, Husten und/oder Schnupfen

• Magen-/Darminfekte mit Durchfall und/oder Erbrechen

Psychische Syndrome

• Konzentrationsschwierigkeiten

• Depressionen

• Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom (ADS/ADHS)

• Magersucht

• Stimmungsschwankungen

Schlafstörungen insbesondere Schlaflosigkeit

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Klinische Hypnose

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1. Was ist Hypnose?

Jede Person ist wunderbar einzigartig und erlebt die hypnotische Tiefenentspannung in einer Art und Weise, die seinem Wesen und seinem momentanen Gemütszustand entspricht. Diese Individualität steht einer allgemeinen Definition entgegen.

“Das ist wie wach schlafen”, so hat eine junge Klientin das wohltuende, vom Alltag vollkommen gelöste Phänomen der Hypnose beschrieben. Die Regie in dieser Situation wird von unserem Unterbewusstsein übernommen, das auf Grund seiner vernetzten, nichtlinearen und bildhaften Denkprozesse Sichtweisen und Lösungsansätze ermöglicht, die dem logischen Verstand nicht zugänglich sind.

In Stichpunkten ist Hypnose:1)

entspannend, tief erholsam, beruhigend, Ängste beschwichtigend und Mut gebend
ein aktiver, geistig aufmerksamer Zustand in dem schöpferisches, phantasievolles Lernen und Orientieren möglich ist
ein Verfahren, das die Übernahme von Ideen, Vorschlägen und Verhaltensmustern in die eigenen kognitiven Systeme erleichtert, ohne kritisches Denkvermögen und ethische Werturteile zu verändern


2. Das Zusammenspiel von Bewusstsein und Unterbewusstsein

Unsere Grundgefühle (Angst, Trauer, Freude, Sorge, Liebe) und die mit ihnen

verbundenen Verhaltensmuster sind in großen Teilen genetisch vorgegeben und im Unterbewusstsein bzw. in unseren Körperzellen gespeichert. Insofern erfolgt z. B. in Gefahrensituationen eine autonome Aktivierung bestimmter Verhaltensmuster als Reaktion auf die Bedrohung. (Angriff oder Flucht?) Im direkten Vergleich erweist sich die vom Willen unabhängige Stimulation der bewussten Ingangsetzung als deutlich überlegen, da es sich bei diesen Reaktionen um sehr komplexe Steuerungsmechanismen handelt. (Adrenalin und Cortison werden vermehrt ausgeschüttet, Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz werden beschleunigt, die Pupillen erweitern sich, der Blutfluss im Verdauungssystem wird gedrosselt, etc., etc.)

Während unser Bewusstsein abstrakt und logisch einzelne Worte oder Begriffe speichern kann, dienen dem Unterbewusstsein Gefühle und Bilder als Wegweiser im Dschungel gesammelter und bereitgehaltener Situationen und Erlebnisse.

Dies gilt leider nicht nur für unsere positiven Erfahrungen sondern insbesondere auch für negative Erlebnisse.

So werden negative Ereignisse und die mit ihnen verbundenen Verhaltensmuster im Unterbewusstsein gespeichert. Situationen mit gleichen Bildern oder Gefühlen werden zusammengetragen und steigern die Intensität der Erwiderung. Positive Erfahrungen mit ähnlichen Gefühlen in späteren Lebensphasen verhindern die Akkumulation und die damit verbundene verstärkte Reaktion des Unterbewusstseins. Negative Erlebnisse gleicher Art beeinträchtigen die Speicherung angemessener Emotionen und führen über die Akkumulation im Unterbewusstsein zu überschießenden Erwiderungen. Aus Angst wird Panik.

1) A. Kaiser Rekkas, Klinische Hypnose und Hypnotherapie, 5. Aufl. 2011, S. 22


3. Einsatzgebiete der Hypnose
Bei allen Erschwernissen und gesundheitlichen Risiken, die auf unvollständige bzw. mangelhafte Verständigung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein zurückzuführen sind, oder sich durch unverhältnismäßige Reaktionen des Unbewussten auf Umweltreize entwickeln, bietet sich auf Grund der guten Erfolgsquote der Einsatz hypnotischer Verfahren an.

Insbesondere bei folgenden Beschwerden hat sich die Hypnose bewährt:

Furcht in / vor außergewöhnlichen Lebenssituationen

• Prüfungsangst

• Flugangst

• Angst vor dem Zahnarzt

Antriebslosigkeit / Fehlende Lebensperspektiven

• Mangel an Selbstvertrauen

• Pessimistische Weltanschauung

• Liebeskummer

Steigerung von Motivation und Zielerreichung bei Gewichtsreduktion und Rauchentwöhnung

Stressbewältigung und Stressvermeidung

Förderung von Begabungen und Fähigkeiten

Behandlungsschwerpunkte Highlight

Schmerzen

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schmerzen im Bewegungsapparat (Rücken, Nacken, Knie, Schulter, Ellbogen etc.)
  • Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen
  • Regelschmerzen

Immunschwächen

  • Häufige Infekte im Bereich von Hals-Nase Ohren
  • Häufige Hautaffektionen wie z. B. Herpes simplex
  • Pseudokrupp

Allergien

  • Heuschnupfen
  • Asthma
  • Hautausschläge (z. B. Nesselsucht)
  • Nahrungsmittelallergien

Psychische Syndrome

  • Ängste, Panikattacken
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • Traumen/Traumata
  • Schock
  • Magersucht

Schlaflosigkeit

  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Ruheloser, leichter Schlaf
  • Unerquicklicher Schlaf

Kontakt

 
 

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Carlos Heitkötter – Heilpraktiker
Bachstraße 19 (Marienhof)
48282 Emsdetten